Trinkwasser ist das in Deutschland bestkontrollierteste Lebensmittel. Dennoch enthält es viele Stoffe, die wir bedenkenlos mittrinken.
Laut Trinkwasserverordnung darf der Leitwert des Trinkwassers bis zu 2790µS betragen.
Laut WHO spricht man über 750µS schon nicht mehr von Trinkwasser. Es enthält einfach zu viele darin gelöste Stoffe.

Den Wasserverbänden kann hierfür kein Vorwurf gemacht werden. Hauptabnehmer von Trinkwasser sind nach wie vor die Energieversorger, und für sie spielt die Menge der gelösten Stoffe eine untergeordnete Rolle. Außerdem würde sich zu reines Wasser auf dem Weg zum Endnutzer (viele km Rohrleitungen) ohnehin wieder anreichern.

Die beste Möglichkeit reines Wasser herzustellen sehe ich in der Umkehrosmose.

 

Auf dem Markt finden sich unzählige Arten und Typen von Umkehrosmoseanlagen,  jede hat ihre Berechtigung.

Jedoch muß reines Wasser nicht mehr teuer sein!


Kleine Umkehrosmoseanlagen für die Aquaristik kosten unter 100€ und produzieren Trinkwasser mit einem Leitwert von ca. 20µS (100GPD Membran mit 380l Tagesleistung bei mindestens 3bar Wasserdruck).

Bei  >4bar Wasserdruck schaffen sie noch bessere Werte!


Diese einfachen Anlagen bieten aufgrund ihrer Konstruktion einige Vorteile:

- niedriger Anschaffungspreis

- kleine Bauform (36cm x 16cm x 15cm)

- einfacher Aufbau
- auch mobil nutzbar an jedem Wasserhahn (Adapter ist dabei)

- funktionieren ohne elektrischen Strom
- geringe Kosten (Filterwechsel ca. 20€)
- kleines Filtervolumen (wenig Stagnationswasser)
- Druckentlastung der Membrane nach Betrieb (erhöht Langlebigkeit & erhält die Rückhalterate)
- Abwasser lässt sich gut auffangen

- modulare Bauweise - weitere Filter und Mineralisierer können je nach Wunsch integriert werden

Ich empfehle die Anlage mit einer 100GPD Membran bzw. 380L Tagesleistung zu verwenden.

Das ist für die meisten Haushalte ( ca. 3bar Wasserdruck) passend.

Größere Membranen wie z.B. 200GPD oder mehr benötigen höheren Wasserdruck, um dieselbe Wasserqualität zu erzeugen.

Wer in seinem Haushalt mit 5bar Wasserdruck gesegnet ist, kann also problemlos auch eine größere Membran nehmen.

 

Diese Anlage arbeitet ohne Vorratstank und produziert bei 100GPD (Gallons per Day) ca. 5L in 30min. Ich stelle mir also einen Timer und habe einen 5L Glasballon in der Spüle stehen, damit er auch mal überlaufen kann.

 

Eine Membranspülvorrichtung ist bei der SMALL 2.0 von JG  ebenfalls schon mit dabei. Die Membranspülung erlaubt es, die Anlage mit Frischwasser zu spülen, was ihre Lebensdauer erhöht. Ausserdem werden damit, vor Beginn der Wasserproduktion, die Vorfilter gespült. So wird das Wasser, welches in den Stunden des Nichtbetriebs in der Anlage steht, vor der Reinwasserproduktion  vollständig hinausgespült. Dies  wirkt der Verkeimung entgegen.

 

Bevor ich nun mein Umkehrosmosewasser produziere, öffne ich den Absperrhahn, um Filter und Membran ca. 1min bei leicht geöffneter Wasserzufuhr zu spülen. Sobald ich den Absperrhahn wieder schließe wird das Leitungswasser durch die Membran gepresst.

Ich öffne die Wasserzufuhr nun vollständig und warte wiederum ca. 2min bis sich die Membran "eingelaufen" hat.

Dann zapfe ich reines, feinstfiltriertes Wasser...

 

 

 

 

Achtung:

Diese Informationen werden nur für Lehrzwecke zur Verfügung gestellt. Medizinischer Rat wird weder angedeutet noch beabsichtigt. Für medizinischen Rat bitte einen Arzt konsultieren. Bitte als mündiger und selbstbestimmter Erwachsener handeln und entscheiden!

 

Die hier beschriebenen Wirkungen und Effekte sind wissenschaftlich nicht belegt bzw. umstritten!

 

 

 

Tel. 0163 6726619  oder   christianpfeffer.de@t-online.de